FEA Programm 2022

Theologische und didaktische Impulse zum Umgang mit der Theodizeefrage im Religionsunterricht am Beruflichen Gymnasium

„Wenn es Gott wirklich gäbe, würde er das Leid in der Welt verhindern. Für mich bedeutet das: Es gibt es keinen Gott!“ So oder so ähnlich argumentieren Schüler*innen häufig, wenn es um die Theodizeeproblematik geht. Warum lässt Gott das Leid zu? Diese Frage fordert heraus – theologisch, didaktisch und menschlich. Die Tagung bietet deshalb Gelegenheit, sich intensiv mit der Theodizeefrage auseinanderzusetzen und verschiedene Möglichkeiten ihrer Thematisierung im Unterricht am Beruflichen Gymnasium kennenzulernen und auszuprobieren. Auch für die Gestaltung von Materialien für die (mündlichen) Abiturprüfungen ist genügend Zeit vorgesehen.

Leitung: Dr. Michaela Veit-Engelmann, RPI Loccum, und Heike Luttermann, Fachberaterin evangelische Religion

Referent*innen: k.A.

Beginn: Mittwoch, 15.00 Uhr

Ende: Freitag, 13.00 Uhr

Ort: RPI Loccum

zur Anmeldung

Stimm- und Sprechtraining für diverse Situationen

Ebenso wie der Inhalt einer Rede ist die Art und Weise des Vortrags von Bedeutung, wenn wir unser Gegenüber erreichen wollen. Haltung und Körperspannung, Sprechtempo, Stimmklang, Dynamik, Melodie, Akzentuierung der Sprache und Blickkontakt sind diese nonverbalen Signale. Über die Besinnung auf den persönlichen Atemrhythmus und die Intention des Sprechers können sie zu einer authentischen Einheit verschmelzen, die die Herzen der Zuhörer bewegt. Das persönliche stimmliche und sprecherische Potential der Teilnehmenden steht dabei im Mittelpunkt der meist ganz praktischen Übungen. Tagzeitengebete am Abend und am Morgen bilden den geistlichen Rahmen.

Leitung: Marianne Gorka, Landespastorin für die Posaunenchorarbeit, Referentin im Arbeitsbereich Gottesdienst und Kirchenmusik, Michaeliskloster Hildesheim

Referentin: Anne Klocke-Marstatt, Atem, Sprech- und Stimmlehrerin nach Schlaffhorst-Andersen; Therapeutin für integrale Stimmtherapie und integrale Körperarbeit, Hildesheim

Beginn: Freitag, 16.00 Uhr

Ende: Samstag, 16.00 Uhr

Ort: Michaeliskloster Hildesheim

Ausgebucht

Eine Fortbildungsmarke des Landesjugendpfarramts

Das Landesjugendpfarramt öffnet seine Schatzkiste und bietet Praxis-Perlen aus (fast) allen Bereichen der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen an. Die Angebote werden ab 02. August 2021 ins Netz gestellt. Unter anderem wird es geben:

  • Theater mit Kindern
  • Schreibwerkstatt Liedertexte
  • Online-Andachten
  • Cybermobbing
  • Beatboxing
  • Social Media für Berufliche
  • Denkwerkstatt Vernetzung
  • Präsenz und Performance

Leitung:
Iris Feigel, Referentin für die Arbeit mit Kindern im Landesjugendpfarramt
Regula Jantos, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit im Landesjugendpfarramt

Beginn: Dienstag, 15.00 Uhr

Ende: Mittwoch, 17.00 Uhr

Ort: Ev. Jugendhof Sachsenhain, Verden/Dauelsen

Anmeldung erfolgt über das Landesjugendamt

Praxisreflexion und Methodenschulung.

„Puh, war das anstrengend“ – so geht es vielen unserer Teamenden, wenn wir mit der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen oder der Konfi-Arbeit einsetzen. Neben ihren eher pädagogischen Aufgaben werden die Jugendlichen und jungen Erwachsenen immer wieder in seelsorglicher Funktion von Teilnehmenden angefragt. Darauf können wir sie durch entsprechende Qualifizierungen gut vorbereiten, aber sie brauchen zudem eine kontinuierliche Begleitung.

In dem zweitägigen Kurs „Kollegiale Beratung mit jungen Menschen“ erfahren Diakon*innen, Pastor*innen sowie weitere Interessierte aus der Arbeit mit jungen Menschen, wie sie seelsorglich tätige Teamende gut begleiten können und die Teamenden weiterhin ihrer Verschwiegenheits­pflicht nachkommen. Dazu werden Methoden vermittelt und anhand von konkreten Beispielen Lösungsansätze für Fragestellungen erörtert, die beim Einsatz von Teamenden aufgetreten sind. Grundlage bilden die eigenen Erfahrungen aus der Gruppe.

Leitung: Petra Eickhoff-Brummer, Beauftragte für Systemische Seelsorge, Zentrum für Seelsorge und Beratung, Hannover; Marco Kosziollek, Referent für Schüler*innen-Arbeit, Landes­jugendpfarramt, Hannover

Beginn: Mittwoch, 18.00 Uhr

Ende: Donnerstag, 17.00 Uhr

Ort: Ev. Jugendhof Sachsenhain

Es handelt sich um eine Kooperationsveranstaltung des Zentrums für Seelsorge und Beratung mit dem Landesjugendpfarramt im Haus kirchlicher Dienste

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Ein Online-Kurs

Auch wenn es uns immer noch neu erscheint, digitale Seelsorge gibt es bereits seit Mitte der 1990er Jahre. Dieser Online-Kurs gibt einen aktuellen Überblick über Themen und Angebote. Es werden aktuelle Webseiten, Tools und Apps vorgestellt, mit denen erfolgreich Seelsorge und Beratung im digitalen Raum durchgeführt werden kann. Auch das Thema Datenschutz wird zur Sprache kommen.

Leitung: Achim Blackstein, Pastor, Beauftragter für Digitale Seelsorge und Beratung am ZfSB Hannover

Beginn: Montag, 10.00 Uhr

Ende: Montag, 12.00 Uhr

Ort: Online (Zoom)

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Regelmäßig den Arbeitsalltag supervidieren

Der Berufsalltag in der Gemeinde ist vielfältig. Er stellt Berufsanfängerinnen und -anfänger genauso wie die, die erfahren im Amt sind, vor immer neue Aufgaben, Beziehungsklärungen und Situationen. Dieser Kurs bietet die Möglichkeit, ein Jahr lang berufsbegleitend, kollegial und interdisziplinär das berufliche Tun sowie eigene Bedürfnisse und Ziele zu supervidieren. Das ist entlastend und gibt hilfreiche Antworten, auf knifflige Fragen im Berufsalltag. Selbstgewisse Handlungsoptionen können erprobt werden.

Die Teilnahme an allen Tagen wird erwartet.

Leitung: Dietmar Vogt, Pastor, Supervisor, Coach
Sonja Domröse, Pastorin, Supervisorin, Coach

Termine:

Montag,14.02.2022

Mittwoch, 20.04.2022

Donnerstag, 23.06.2022

Freitag, 26.08.2022

Mittwoch, 12.10.2022

Montag, 05.12.2022

Beginn: jeweils 10.30 Uhr

Ende: jeweils 17.00 Uhr

Ort: ZfSB Hannover

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Nahezu jeder Mensch hat in seinem Leben schon einmal gebetet. Manche erinnern sich ans Beten in Notsituationen, andere praktizieren es regelmäßig.

  • Was geschieht eigentlich im Beten?
  • Hat es das Potential, etwas zu verändern?
  • Wie kann mein eigenes Beten aussehen?

Diesen drei Grundfragen und etlichen anderen Aspekten wollen wir nachgehen in einem Kurs, der viel Praxis enthalten wird neben spannenden theoretischen Erörterungen. Wir wünschen uns Teilnehmer*innen, denen beides wichtig ist.

Leitung: Wolfgang Blaffert, Referent für Theologie, Spiritualität, Jugendforschung, Fortbildung, Kulturarbeit und Übergänge Konfirmandenarbeit – Jugendarbeit im Landesjugendpfarramt,
Klaas Grensemann, Referent des Hauses kirchlicher Dienste im Geistlichen Zentrum Kloster Bursfelde

Beginn: Montag, 07.03.2022

Ende: Freitag, 11.03.2022

Ort: Evangelischer Jugendhof Spiekeroog

Ausgebucht

Prävention sexualisierter Gewalt in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

Wir verschaffen uns einen Überblick, indem wir uns mit den Begriffen und Grundlagen des Themenfeldes, der eigenen Haltung und den eigenen Grenzen auseinandersetzen. Verschiedene Aspekte sexualisierter Gewalt werden gemeinsam mit Referent*innen aus dem Bereich der Arbeit mit Täter*innen und Betroffenen und der Sexualpädagogik beleuchtet und erarbeitet. Dabei soll der Raum für den Transfer in die eigene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen nicht zu kurz kommen.

Leitung: Uwe Huchthausen, Referent für Arbeit mit Kindern, Diakon, Diplom-Religionspädagoge;
Miriam Lukosch, Referentin für den Verband Christlicher Pfadpfinder/innen e.V. (VCP), staatl. anerkannte Sozialarbeiterin/-pädagogin,
Iris Feigel, Referentin für die Arbeit mit Kindern, Diakonin, Diplom-Religionspädagogin, staatl. anerkannte Sozialarbeiterin/-pädagogin

Beginn: Montag, 10.00 Uhr

Ende: Donnerstag, 15.00 Uhr

Ort: Ev. Jugendhof Sachsenhain

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Von der verborgenen Theologie in Akten und Steinen

Verwaltungs- und Gremienarbeit oder größere Bautätigkeiten sind nur wenigen Probepfarrer*innen vertraut, wenn sie ihre erste Stelle antreten. Anfangs gehen viel Energie und Aufmerksamkeit in den Umgang mit diesen theologisch und pastoral eher abständigen Bereichen. Auf der anderen Seite beeinflussen sich theologische Entscheidungen und infrastrukturelle Gegebenheiten stets gegenseitig, auch wenn das nicht immer wahrgenommen wird.

Das Kolleg legt es darauf an, Ort und Umfang dieser gegenseitigen Beeinflussung zu erkennen und zu bestimmen. Zusammen mit Experten soll deutlich gemacht werden, wie die pastorale Aufgabe die vermeintlich „uneigentlichen“ Aufgaben von Verwaltung, Bau und Gremienarbeit durchzieht und unterstützt. Während des Kollegs findet eine Exkursion statt, um insbesondere den Zusammenhang zwischen pastoraler und theologischer Ausrichtung einer Gemeinde und ihrer Bautätigkeit zu veranschaulichen.

Leitung: Helmut Aßmann, Oberkirchenrat, Referent für Aus- Fort- und Weiterbildung, Landeskirchenamt Hannover

Referenten: Prof. Dr. Birgit Franz, HAWK Hildesheim, und Harald Peters, Leiter des Kirchenamtes in Lüchow

Beginn: Montag, 15.00 Uhr

Ende: Freitag, 13.00 Uhr

Ort: Stephansstift Hannover

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Medienbörse Sek I und II für Lehrer*innen, die in der Sekundarstufe I oder II evangelischen Religionsunterricht erteilen, sowie für (Schul-) Pastor*innen und Diakon*innen

Das Medium Film bietet vielfältige Impulse für Schul- und Konfirmandenunterricht. Auch im Gottesdienst gewinnt der Einsatz von Filmen zunehmend an Bedeutung. Gezeigt werden ausgewählte Kurz - und Spielfilme, die in Schule und Gemeinde eingesetzt werden können. Vorgestellt und besprochen werden außerdem Filmanbieter und Internetplattformen, die digitale Zugänge zu Filmen und Materialien zur Verfügung stellen. Es besteht die Möglichkeit, Medien nach eigenen Auswahlkriterien und Interessen zu sichten sowie Unterrichtsentwürfe und praxisorientierte Fragen zum religionspädagogischen Umgang mit Filmen zu diskutieren.

Leitung: Dr. Simone Liedtke, Pastorin, Dozentin für Medienpädagogik, RPI Loccum

Referentinnen: Nicole Schwarzer, Anja Klinkott

Eine Kooperation mit dem Evangelischen Medienverleih, Haus kirchlicher Dienste Hannover.

Beginn: Mittwoch, 16.00 Uhr

Ende: Freitag, 12.30 Uhr

Ort: RPI Loccum

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Haltungen, Grundannahmen und Zielsetzungen systemischer Praxis

Systemisches Denken hat in den unterschiedlichsten Bereichen Einzug genommen, in pädagogischen und psychosozialen Arbeitsfeldern, aber auch in der Organisationsberatung und in Managementtrainings. Es wird zunehmend systemisch gearbeitet, weil dieser Weg schneller zu greifbaren Verbesserungen führt und alle Beteiligten in den Blick nimmt. Systemisches Denken geht davon aus, dass jedes System – Einzelpersonen, Familien, Teams, Organisationen u.a. – über die Ressourcen zur Lösung seiner Probleme verfügt. Durch die Fokussierung auf Lösungen statt auf Probleme finden Menschen neue Sichtweisen, gewinnen zusätzliche Handlungsmöglichkeiten und entdecken ungenutzte Ressourcen.

In diesem Seminar werden grundlegende systemische Haltungen vermittelt und Methoden vorgestellt, die für systemisches Arbeiten kennzeichnend sind. Anhand von Beispielen und Übungen wird erfahrbar, wie systemische Methoden genutzt werden können und wie sie wirken.

Das Seminar ist auch offen für Interessierte ausgeschrieben – siehe: www.ev-bildungszentrum

Leitung: Frank Biehl, Ev. Theologe, Politikwissenschaftler (M.A.), Personalentwickler (M.A.), Systemischer Supervisor (SG), Pädagogischer Mitarbeiter des Ev. Bildungszentrums Bad Bederkesa

Beginn: Montag, 11.30 Uhr

Ende: Freitag, 13.00 Uhr

Ort: Ev. Bildungszentrum Bad Bederkesa

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- ein Praxiseinstieg -

Sie übernehmen erstmalig eigenverantwortlich eine Kirchengemeinde und stehen dem Thema Doppik bisher noch allein gegenüber? Kein Problem - wir helfen Ihnen gern. Wir möchten mit unserem Fortbildungsangebot eine Einführung in die Doppik geben und ein erstes praxisorientiertes Handwerkszeug vermitteln. Es geht um das Verstehen von Haushaltsplänen und Jahresabschlüssen, das Lesen von Berichten und Hilfestellungen für das Alltagsgeschäft. Anhand einer Kirchengemeinde werden wir exemplarisch die Themen vorstellen, helfen Ihnen aber genauso gern bei dem Lesen Ihrer eigenen Berichte.

Leitung: Gesa Schreeb, Leiterin der Finanzabteilung im Haus kirchlicher Dienste und stellv. Geschäftsführerin
Fabian Spier, Oberkirchenrat, Leitung des Referats 62 im Landeskirchenamt, Landeskirchlicher Haushalt und Rechnungswesen

Beginn: Dienstag, 15.00 Uhr

Ende: Mittwoch, 13.00 Uhr

Ort: Hanns-Lilje-Haus

zur Anmeldung

Basiskurs „Fundraising mit Herz und Verstand“

Der zweimal dreitägige Intensivkurs im Stephansstift Hannover bietet eine kompakte Einführung in das Fundraising für Mitarbeitende in Kirchengemeinden, Kirchenkreisen, Stiftungen und kirchlichen Einrichtungen der Landeskirche Hannovers. Grundlagen, Methoden und Instrumente des Fundraisings werden anhand zahlreicher praktischer Beispiele von erfahrenen Referenten vermittelt und geübt.

Themen im Überblick

• Fundraising-Projekte definieren und Fundraising-Aktionen strategisch planen

• Methoden und Instrumente des Fundraisings: Spendenbriefe formulieren, Fundraising-Gespräche führen, Fundraising-Veranstaltungen organisieren

• Spender finden, Spender ansprechen, Spender binden

• Mit den Tabu-Themen Geld und Erbschaften richtig umgehen

Weitere Informationen www.kirche-fundraising.de

Leitung: Henry Schwier, Diakon und Fundraiser, Ev.-Luth. Kirchenkreis Lüneburg, Lüneburg
Marcus Dohm, Dipl. Theologe und Fundraisingmanager, Evangelischer FundraisingService im HKD, Hannover

Referenten: Paul Dalby, Marcus Dohm, Nina Hollung, Jana Kaufmann, Martin Käthler, Gustav Kriener, Johannes Schrader, Dr. Stephan Schwier, Annette Urban-Engels, Carolin Wöhling

Block 1

Beginn: Mittwoch, 9.30 Uhr

Ende: Freitag, 13.00 Uhr

Block 2

Beginn: Donnerstag, 9.30 Uhr

Ende: Samstag, 13.00 Uhr

Ort: Stephansstift Hannover

Ausgebucht

Leiten und Rolle im Pfarramt

Die Erfahrungen in den ersten Dienstjahren sind prägend für den weiteren Berufsweg. Dieses Grundmodul soll den Raum öffnen, die eigene Rollenwahrnehmung und das eigene Leitungsverhalten zu reflektieren.

Wie sehen Sie Ihre bisherigen Erfahrungen mit der neuen Berufsrolle unter einer Entwicklungsperspektive: Womit sind Sie zufrieden? Was wollen Sie gern verändern? In der persönlichen Ausgestaltung der eigenen Rolle liegt großes Potential, um an der beruflichen Selbstwirksamkeit zu arbeiten.

Zur Rolle des Leitungshandelns gehören die Jahresgespräche. Dies sind vertrauliche Gespräche zwischen einem Mitarbeiter oder einer Mitarbeiterin und der zuständigen Leitungsperson. Die Jahresgespräche vermitteln Wertschätzung und tragen dazu bei, die Gaben von Mitarbeitenden zu entdecken, zu fördern und zu entwickeln. Sie sollen zielorientiertes Arbeiten erleichtern und die dienstliche Kommunikation verbessern.

Sie haben in diesem Kurs die Möglichkeit, den Jahresgesprächsschein zu erwerben, der Sie berechtigt, Mitarbeitergespräche zu führen.

Leitung: Pastor Dr. Claas Cordemann

Referent*innen:
Arbeitsstelle für Personalberatung und Personalentwicklung:

Pastor Tilman Kingreen, Supervisor und Ausbilder (DGfP/GwG)
Pastorin Claudia Schubert, Coach und Supervisorin (DGfP/GwG)

Trainer*in für Jahresgespräche:
Sabine Arnke, Landeskirchenamt, Stabsstelle Organisation und Zusammenabeit
Diemo Rollert, Pastor Johanneskirchengemeinde Celle-Wietzenbruch

Beginn: Montag, 15.00 Uhr

Ende: Freitag, 13.00 Uhr

Ort: Tagungsstätte Loccum

Ausgebucht

Eine Einführung als Online-Kurs

Mittlerweile wird Seelsorge gerne und oft digital nachgefragt. In diesem Online-Kurs werden Möglichkeiten zur Seelsorge mittels Chat und Messenger vorgestellt. An konkreten Chatprotokollen werden erste Schritte erprobt und Seelsorge geübt. Wir werden lernen, wie Seelsorge mit der kanalreduzierten Sprache des Chatgespräches gelingen kann und worauf dabei zu achten ist. Fragen des Datenschutzes werden ebenfalls besprochen.

Leitung: Achim Blackstein, Pastor, Beauftragter für Digitale Seelsorge und Beratung am ZfSB Hannover

Beginn: Montag, 10.00 Uhr

Ende: Montag, 12.00 Uhr

Ort: Online (Zoom)

Ausgebucht

Religionsunterricht unter besonderen Bedingungen und mit besonderen Schüler*innen

Schüler*innen, die die Berufseinstiegsschule besuchen, sind in vielerlei Hinsicht besonders: Sie sind erfrischend ehrlich, unkonventionell, manchmal besonders liebenswert und manchmal eine große Herausforderung. Diese Tagung widmet sich deshalb dem Religionsunterricht auf Niveaustufe 1 und 2 und fragt danach, welche Themen und Methoden für diese Zielgruppe besonders geeignet sind und wie man „schwierigen“ Schüler*innen begegnen kann. Neben Tipps aus der Praxis ist auch Gelegenheit zum Austausch untereinander und zur Erstellung von eigenen Unterrichtsmaterialien.

Leitung: Dr. Michaela Veit-Engelmann und PD Dr. Arwed Marquardt, beide RPI Loccum

Beginn: Donnerstag, 15.00 Uhr

Ende: Samstag, 13.00 Uhr

Ort: RPI Loccum

zur Anmeldung

Basiskurs „Fundraising mit Herz und Verstand“

Der zweimal dreitägige Intensivkurs im Stephansstift Hannover bietet eine kompakte Einführung in das Fundraising für Mitarbeitende in Kirchengemeinden, Kirchenkreisen, Stiftungen und kirchlichen Einrichtungen der Landeskirche Hannovers. Grundlagen, Methoden und Instrumente des Fundraisings werden anhand zahlreicher praktischer Beispiele von erfahrenen Referenten vermittelt und geübt.

Themen im Überblick

• Fundraising-Projekte definieren und Fundraising-Aktionen strategisch planen

• Methoden und Instrumente des Fundraisings: Spendenbriefe formulieren, Fundraising-Gespräche führen, Fundraising-Veranstaltungen organisieren

• Spender finden, Spender ansprechen, Spender binden

• Mit den Tabu-Themen Geld und Erbschaften richtig umgehen

Weitere Informationen www.kirche-fundraising.de

Leitung: Henry Schwier, Diakon und Fundraiser, Ev.-Luth. Kirchenkreis Lüneburg, Lüneburg, 
Marcus Dohm, Dipl. Theologe und Fundraisingmanager, Evangelischer FundraisingService im HKD, Hannover

Referenten: Paul Dalby, Marcus Dohm, Nina Hollung, Jana Kaufmann, Martin Käthler, Gustav Kriener, Johannes Schrader, Dr. Stephan Schwier, Annette Urban-Engels, Carolin Wöhling

Block 1

Beginn: Mittwoch, 9.30 Uhr

Ende: Freitag, 13.00 Uhr

Block 2

Beginn: Donnerstag, 9.30 Uhr

Ende: Samstag, 13.00 Uhr

Ort: Stephansstift Hannover

Ausgebucht

Navigation im Berufsanfang

Gut ausgebildet, ein Anerkennungsjahr abgeschlossen, bereit für die erste Stelle mit selbständigen Verantwortungsbereichen, vielleicht auch schon mittendrin. Damit eröffnen sich Ihnen Spielräume und interessante Aufgaben. Gleichzeitig können viele Fragen auftreten: „Bin ich gut eingearbeitet? An wen kann ich mich wann wenden? Woher bekomme ich nötige Informationen? Wie gehe ich damit um, wenn in der Zusammenarbeit Spannungen auftreten? Wozu brauche ich eine Dienstanweisung? Worauf sollte ich achten und wie komme ich mit meiner Arbeitszeit zurecht? Was ist das Besondere meines Berufs? Und welche Rolle habe ich in meiner Gemeinde?“

Vielleicht bewegen Sie diese oder ähnliche Themen des Berufsanfangs in unserer Landeskirche. Unser Anliegen ist, Sie in Ihrem Dienst zu unterstützen. Wir arbeiten wesentlich mit dem, was Sie mitbringen und bieten Ihnen dafür Coaching und Fachberatung.

Leitung:
Pastor Dr. Claas Cordemann, Leiter der FEA
Diakonin Inga Rohoff, Leitung des Referats „Diakoninnen und Diakone“ im Landeskirchenamt der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers

Referent*innen:
Kirchenamtmann Sven Heindorf (Ronnenberg), Superintendentin Stephanie von Lingen (Northeim), Diakonin Sabine Rösner, Mitarbeiterin in der Arbeitsstelle für Personalberatung und Personalentwicklung; Coach (DGfC), Gemeindeberaterin (GBOE); Pastorin Ulrike Watschke, Mitarbeiterin in der Arbeitsstelle für Personalberatung und Personalentwicklung, 

Beginn: Montag, 15.00 Uhr

Ende: Freitag, 13.00 Uhr

Ort: Tagungsstätte Loccum

zur Anmeldung

Einführung in die Peer-to-Peer-Seelsorge

Lisa sitzt in der Ecke und weint. Max erzählt nach der Abendandacht, dass seine Eltern sich scheiden lassen…

Immer wieder sind Ehrenamtliche in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen vor seelsorgliche Situationen gestellt. Nicht immer wissen sie, wie sie dann handeln sollen. Dass sie zum Teil schon einen Werkzeugkoffer in sich tragen und mit ein wenig Übung die richtigen Fragen stellen können, ahnen sie häufig nicht.

In dem Seminar erfahren Diakon*innen, Pastor*innen sowie weitere Interessierte aus der Arbeit mit jungen Menschen, wie sie ihre Teamenden für solche Situationen schulen können. Dazu werden zwei Module vorgestellt und die zugehörigen Methoden ausprobiert: einmal eine Basisschulung für 16jährige sowie eine Aufbauqualifikation für Volljährige. Auch grundlegende Fragen zum Seelsorgeverständnis sowie die Fürsorge für jugendliche Seelsorger*innen werden behandelt. Im Anschluss wird das Seminarmaterial ausgeteilt, um es in der je eigenen Arbeit vor Ort einzusetzen.

Leitung:
Petra Eickhoff-Brummer, Beauftragte für Systemische Seelsorge, Zentrum für Seelsorge und Beratung, Hannover
Marco Kosziollek, Referent für Schüler*innen-Arbeit, Landes­jugendpfarramt, Hannover


(Es handelt sich um eine Kooperationsveranstaltung des Zentrums für Seelsorge und Beratung mit dem Landesjugendpfarramt im Haus kirchlicher Dienste)

Beginn: Dienstag, 12.00 Uhr

Ende: Mittwoch, 17.00 Uhr

Ort: Haus kirchlicher Dienste, Hannover

Ausgebucht

Herr der Töpfe und Pfannen

In ihrem Gebet an den „Herrn der Töpfe und Pfannen“ spricht die spanische Mystikerin Teresa von Avila auf humorvolle Weise aus, dass die tägliche Arbeit das Gebet mühselig macht und kreative Alternativen gefragt sind. Der Alltag ist angefüllt mit zahlreichen Anforderungen. Wie kann der Kontakt mit Gott mittendrin im Alltag dennoch einen Ort finden?

Elemente dieses Seminars sind: Tagzeitengebete, Abendmahl, biblische und thematische Impulse, Schweigen, Begleitgespräche

Leitung:

Klaus-Gerhard Reichenheim, Pastor, Leiter des Geistlichen Zentrums Kloster Bursfelde, Geistliche Begleitung

Katrin Sievers Meine, Realschullehrerin, Geistliche Begleitung

Beginn: Freitag, 17.00 Uhr ankommen; gemeinsamer Beginn um 18.00 Uhr mit dem Abendgebet

Ende: Montag, 13.30 Uhr

Ort: Geistliches Zentrum Kloster Bursfelde

Ausgebucht

Fortbildung Liturgie

Wir nähern uns neu dem, was wir lieben: dem gottesdienstlichen Geschehen, das wir Liturgie nennen. Wir bewegen uns frei und spielerisch zwischen den Säulen, die das Gottesdienstbuch beschreibt und Entdeckungen neuer Formen. Wir suchen Worte und Töne in und jenseits der Grenzen, die wir kennen. Welches Geländer braucht Liturgie und was brauchst du im Gespräch mit Gott, der deine Füße auf weiten Raum setzt? Wir denken nach, probieren aus und feiern miteinander. Wir setzen an bei den Ursprüngen der Liturgie und befragen auch uns selbst als Person in der Liturgie, schauen auf Entstehungsprozesse und suchen zugleich nach Spuren außerhalb gewohnter Fährten. 

Dieses Seminar ist das erste einer in den kommenden Jahren fortgesetzten Reihe zum Thema Liturgie. Es ist thematisch aber in sich abgeschlossen und kann auch ohne die Folgeveranstaltungen besucht werden.

Leitung: Prof. Dr. Jochen Arnold, Pfarrer und A-Kirchenmusiker, Referent im Arbeitsbereich Gottesdienst und Kirchenmusik, Direktor des Michaelisklosters Hildesheim,
Marianne Gorka, Landespastorin für die Posaunenchorarbeit, Referentin im Arbeitsbereich Gottesdienst und Kirchenmusik, Michaeliskloster Hildesheim,
Elisabeth Rabe-Winnen, Gottesdienstberaterin und Predigtcoach, Referentin im Arbeitsbereich Gottesdienst und Kirchenmusik, Michaeliskloster Hildesheim

Beginn: Mittwoch, 11:00 Uhr

Ende: Freitag, 13:00 Uhr

Ort: Michaeliskloster Hildesheim

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Persönliche Ressourcen für gute und schlechte Tage

Gerade in schwierigen Zeiten und Situationen, die uns viel abverlangen, brauchen wir genügend Kraft. Daher ist es gut, die persönlichen Kraftquellen zu kennen und zu pflegen. In diesem Seminar können die Teilnehmenden auf eine Entdeckungsreise zu ihren eigenen Ressourcen gehen und ihre Stärken ergründen. Wir alle verfügen über persönliche Potenziale, die uns helfen, unser Leben zu gestalten. Bei dieser inneren „Schatzsuche“ geht es darum, die eigenen Kraftquellen zu entdecken und im Bewusstsein dieser Ressourcen die berufliche und persönliche Entwicklung/Identität zu reflektieren.

Die Teilnehmenden schaffen sich neue Handlungsspielräume und mehr Sicherheit, indem sie

- ihren persönlichen Standort bestimmen

- ihre privaten und beruflichen Stärken erkennen und nutzen

- sich besinnen auf das, was ihnen wichtig ist und Spaß macht

- Ziele und neue Handlungsoptionen für sich erschließen

- mit einer Schatzkiste voller Ressourcen und Ideen nach Hause kommen

Gearbeitet wird mit Methoden der systemisch-lösungsorientierten Beratung, des ganzheitlichen Zeit- und Selbstmanagements und des Self-Care.

Das Seminar ist auch offen für Interessierte ausgeschrieben – siehe: www.ev-bildungszentrum

Leitung: Frank Biehl, Ev. Theologe, Politikwissenschaftler (M.A.), Personalentwickler (M.A.), Systemischer Supervisor (SG), Pädagogischer Mitarbeiter des Ev. Bildungszentrums Bad Bederkesa

Beginn: Montag, 11.30 Uhr

Ende: Freitag, 13.00 Uhr

Ort: Ev. Bildungszentrum Bad Bederkesa

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Kirche verändert sich in und mit der Lebenswirklichkeit der Menschen. Kirche verändert sich und damit unser professionelles Handeln. Kirche zeigt sich im Sozialraum: Ist Kirche noch Mittelpunkt des städtischen oder dörflichen Lebens? Wie kann Kirche als ein Akteur im Sozialraum ihrem Auftrag gerecht werden und zugleich die Bedürfnisse der Menschen aufnehmen? Was sind Faktoren gelingender Begegnung und Kooperation? Wie verhält sich Sozialraumarbeit zur Kirchenentwicklung?

Pastor*innen und Diakon*innen erkunden gemeinsam Projekte der Kirche im Sozialraum in Berlin und sprechen mit Vertreter*innen des Kirchenkreises Berlin Stadtmitte, der Stadtmission und der Theologischen Hochschule. Ein zentraler Fokus liegt auf den Potentialen und dem Miteinander der unterschiedlichen Berufsgruppen. Das Pastoralkolleg wirft einen neugierigen Blick auf Modellprojekte innerhalb einer stark entkirchlichten Großstadt, um Ideen für die Zukunft der eigenen Praxis vor Ort zu gewinnen.

Das Pastoralkolleg ist eine Kooperation mit dem landeskirchlichen Referat für Diakoninnen und Diakone und der Arbeitsstelle für Personalberatung und Personalentwicklung.

Leitung: PD Dr. Folkert Fendler, Pastor, Rektor Pastoralkolleg Niedersachsen,
Sabine Rösner, Diakonin, Arbeitsstelle für Personalberatung und -entwicklung, Hannover,
Inga Rohoff, Diakonin, Leitung des Referats „Diakoninnen und Diakone“ im Landeskirchenamt der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers

Mitwirkende: Bertold Höcker, Superintendent des Kirchenkreises Berlin-Mitte,
Prof. Dr. Andreas Rauhut, Professor für Missionarische Kirchen- und Gemeindeentwicklung an der Evangelischen Hochschule TABOR, Berlin.
Bernhard Felmberg, Ev. Militärbischof der Bundeswehr, Sportbeauftragter der EKBO

Beginn: Montag, 15.00 Uhr

Ende: Freitag, 13.00 Uhr

Ort: Berlin

Ausgebucht

Formen lassen

In diesem Seminar arbeiten wir mehrere Stunden täglich mit Knüpfel und Eisen an Thüster Kalkstein. Wir verbinden dieses widerständige „Stein-Formen“ mit Zeiten der Stille und des Gebetes. Dabei lassen wir uns durch die Gott lobenden Engel über den Säulen, dem te deum der Westkirche und der Form dieses mittelalterlichen Steinraums inspirieren. Steine, Raum und Engel lassen so Schlag für Schlag einzigartige Werkstücke entstehen.

Leitung: Klaus-Gerhard Reichenheim, Pastor, Leiter des Geistlichen Zentrums Kloster Bursfelde, Geistliche Begleitung
Hans-Martin Kätsch, Pastor und Steinmetz

Beginn: Montag, bis 17.00 Uhr ankommen; gemeinsamer Beginn um 18.00 Uhr

Ende: Sonntag, 13.30 Uhr

Ort: Geistliches Zentrum Kloster Bursfelde

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Mehr als Mädchen und Junge - Gendersensible Konfi-Arbeit

In der Konfi-Zeit sollen die Konfis sich als potenziell glaubende Menschen erfahren und dem eigenen Glauben auf die Spur kommen. Es ist inzwischen ein Allgemeinplatz, dass der Glaube biografisch geprägt ist. Zur Biografie gehört das eigene Geschlecht, das sich nicht mehr binär in männlich und weiblich aufteilen lässt. Das soziale Geschlecht (Gender) ist vielseitiger. Zugespitzt gesagt: zur Konfi-Arbeit kommen nicht nur Jungen und Mädchen. Es kommen Menschen auf der Suche nach Identität. Zu dieser Identität gehört das soziale Geschlecht. Dieses wirkt sich wiederum auf den persönlichen Glauben aus. Wie Konfi-Arbeit hier sensibel sein kann, das loten wir im Treffpunkt aus.

Leitung: Andreas Behr, Dozent für Konfi*Arbeit, RPI Loccum

Beginn: Montag, 15.00 Uhr

Ende: Dienstag, 13.15 Uhr

Ort: RPI Loccum

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„Von jetzt auf gleich ist alles anders … “

„Plötzlich und unerwartet …“ – Unvorhergesehenes kommt dazwischen, durchkreuzt Lebenspläne und den gewohnten Alltag. Menschen brauchen Unterstützung in einer Ausnahmesituation, z.B. nach einem Suizid, nach dem Tod eines Kindes, nach einem Unfall. Pastor*innen und Diakon*innen werden gebeten, diese Unterstützung zu leisten.
Der Kurs vermittelt Kenntnisse zur qualifizierten seelsorglichen Begleitung. Er richtet sich an alle diejenigen, die in der Notfallseelsorge mitarbeiten bzw. sich die Kompetenzen für die „Seelsorge im Notfall“ aneignen möchten.

Leitung: Joachim Wittchen, Pastor, landeskirchlicher Beauftragter für Notfallseelsorge
Gesa Junglas, Pastorin, Beauftragte für Notfallseelsorge im Sprengel Osnabrück

Referenten: Weitere Fachreferenten aus Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst u. Notfallseelsorge

Beginn: Montag, 11.00 Uhr

Ende: Freitag, 13.00 Uhr

Ort: Hanns-Lilje-Haus, Hannover

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Denn er hat seinen Engeln befohlen…

Die tröstenden Worte des Psalm 91 begleiten viele Menschen als Segensworte. Dieser Psalm soll uns begleiten und inspirieren, wenn wir danach fragen, was uns selbst tröstlich ist im Leben. Durch Malerei, Zeichnungen, Arbeit mit Ton oder auch durch das Medium der Fotografie versuchen wir zu entdecken, was uns tief berührt und immer wieder neuen Mut schenkt, das Leben zu wagen.

Die Tage folgen dem Rhythmus der klösterlichen Gebetszeiten und werden gerahmt durch kurze Impulse für den Tag am Morgen und einer Austauschrunde am Abend.

Leitung: Klaas Grensemann, Diakon, Referent des Geistlichen Zentrums Kloster Bursfelde, Theaterpädagoge, Geistliche Begleitung
Renate Dettke, Diakonin i.R., Gestaltseelsorgerin, Geistliche Begleitung, christliches Handauflegen

Beginn: Donnerstag, Anreise bis 15.00 Uhr gemeinsamer Beginn um 16.00 Uhr

Ende: Sonntag, 13.30 Uhr

Ort: Geistliches Zentrum Kloster Bursfelde

Ausgebucht

„Plötzlich und unerwartet ...“ so steht es oft in Todesanzeigen. Der Tod „zur Unzeit“ erschüttert das Fundament des Lebens. Der Tod eines Kindes, ein plötzlicher Todesfall im Haus, ein schwerer Unfall, der Verlust aller Sicherheit durch Feuer oder Naturkatastrophen zerstören in Sekunden ganze Lebenskonzepte.

Wie gehen wir als Seelsorgende damit um, wenn wir unmittelbar nach einem solchen schockierenden Ereignis um Begleitung gebeten werden?

Das Ziel dieser Weiterbildung ist es, die Teilnehmer*innen für ihre Aufgabe methodisch, praxisbezogen und persönlich mit Möglichkeiten an hilfreichen Interventionen so auszustatten, dass sie vor Ort auf die Vielzahl möglicher Situationen angemessen reagieren können.

Leitung: Pastoralreferent Michael Randelhoff, Diözesanbeauftragter für Notfallseelsorge im Bistum Osnabrück und weitere ReferentInnen

Beginn: Montag, 14.30 Uhr

Ende: Freitag, 13.00 Uhr

Ort: Kath. Heimvolkshochschule, Haus Ohrbeck, Georgsmarienhütte (bei Osnabrück)

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Alles, was in der Konfi-Arbeit gebraucht wird

Wer in den ersten Amtsjahren gründlich in die Konfi-Arbeit einsteigt, ist klar im Vorteil. Deshalb gibt es in diesem Kurs Grundlagen: Methoden, Konzepte, Modelle, Herausforderungen, Perspektiven. Die verschiedenen Berufsgruppen, die Konfi-Arbeit gestalten, tauschen sich aus. Zwei erfahrene Berater*innen in der Konfi-Arbeit begleiten den Kurs.

Wichtiger Teil des Kurses wird eine kollegiale Beratung sein, in der es um alles geht, was Konfi-Arbeit gut macht. Pastorin Sarah-Madeleine Keller und Diakon Hergen Ohrdes, beide Berater*innen in der Konfi-Arbeit werden den Kurs begleiten.

Leitung: Andreas Behr, Dozent für Konfi*Arbeit, RPI Loccum

Beginn: Montag, 15.00 Uhr

Ende: Freitag, 13.15 Uhr

Ort: RPI Loccum

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Neue Worte finden für ein altes Ritual. Schreibwerkstatt zur Kasualie Beerdigung.

Auf der Schwelle der Trauer Menschen begleiten und Worte für die Hoffnung des christlichen Glaubens angesichts des Todes finden – damit beschäftigen wir uns in diesem Seminar. Wir werden miteinander die eigene Praxis reflektieren, Ideen anschauen und sammeln, Neues probieren, voneinander „klauen“.

Folgende Fragen werden uns dabei begegnen: Wie können Biographie und Theologie miteinander verwoben werden? Wie kann ich zu einem Vers, zu dem ich schon X Trauerfeiern gestaltet habe, etwas neu oder anders sagen? Was sage ich, wenn mir die Angehörigen nichts sagen? Wie sind Trauergespräch und Gestaltung der Kasualie miteinander verbunden? Welche (neuen) musikalischen Möglichkeiten zur Gestaltung von Bestattungen gibt es? Und dann werden wir schreiben: Liturgische Bausteine, Textstücke, Ansprachen….

Leitung:
Marianne Gorka, Landespastorin für die Posaunenchorarbeit, Referentin im Arbeitsbereich Gottesdienst und Kirchenmusik, Michaeliskloster Hildesheim,
Elisabeth Rabe-Winnen, Gottesdienstberaterin und Predigtcoach, Referentin im Arbeitsbereich Gottesdienst und Kirchenmusik, Michaeliskloster Hildesheim

Beginn: Mittwoch, 11:00 Uhr

Ende: Freitag, 13:00 Uhr

Ort: Michaeliskloster Hildesheim

Ausgebucht

Für eine gelingende Kommunikation des Evangeliums – nicht nur vor laufender Kamera

Diese Zeit hat viele Medien und birgt somit Chancen, über verschiedene Kanäle von Gott zu reden. Zugleich hat jedes Medium seine eigenen Gesetze. Wie verändert es mein Reden von Gott, wenn ich auf der Kanzel meiner Gemeinde stehe oder in das Mikrofon eines Radiosenders spreche oder vor einer Kamera rede oder digital verkündige? Jedes Medium verlangt dem Predigenden etwas anderes ab, die Sprache, seine Person und den Umgang mit den Themen und Texten betreffend.

In diesem Kurs werden wir exemplarisch Texte für verschiedene „Sende-Kanäle“ entwerfen und über die jeweiligen Regeln, Möglichkeiten und Grenzen des Verkündigens reden und sie selber ausprobieren.

Leitung: Marianne Gorka, Landespastorin für die Posaunenchorarbeit, Referentin im Arbeitsbereich Gottesdienst und Kirchenmusik, Michaeliskloster Hildesheim,
Elisabeth Rabe-Winnen, Gottesdienstberaterin und Predigtcoach, Referentin im Arbeitsbereich Gottesdienst und Kirchenmusik, Michaeliskloster Hildesheim

Beginn: Dienstag, 11:00 Uhr

Ende: Freitag, 13:00 Uhr

Ort: Michaeliskloster Hildesheim

Eine Kooperation mit dem Pastoralkolleg Niedersachsen

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Einführung in die Peer-to-Peer-Seelsorge

Lisa sitzt in der Ecke und weint. Max erzählt nach der Abendandacht, dass seine Eltern sich scheiden lassen…

Immer wieder sind Ehrenamtliche in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen vor seelsorgliche Situationen gestellt. Nicht immer wissen sie, wie sie dann handeln sollen. Dass sie zum Teil schon einen Werkzeugkoffer in sich tragen und mit ein wenig Übung die richtigen Fragen stellen können, ahnen sie häufig nicht.

In dem Seminar erfahren Diakon*innen, Pastor*innen sowie weitere Interessierte aus der Arbeit mit jungen Menschen, wie sie ihre Teamenden für solche Situationen schulen können. Dazu werden zwei Module vorgestellt und die zugehörigen Methoden ausprobiert: einmal eine Basisschulung für 16jährige sowie eine Aufbauqualifikation für Volljährige. Auch grundlegende Fragen zum Seelsorgeverständnis sowie die Fürsorge für jugendliche Seelsorger*innen werden behandelt. Im Anschluss wird das Seminarmaterial ausgeteilt, um es in der je eigenen Arbeit vor Ort einzusetzen.

Leitung: Petra Eickhoff-Brummer, Beauftragte für Systemische Seelsorge, Zentrum für Seelsorge und Beratung, Hannover
Marco Kosziollek, Referent für Schüler*innen-Arbeit, Landes­jugendpfarramt, Hannover.

Beginn: Mittwoch, 12.00 Uhr

Ende: Donnerstag, 17.00 Uhr

Ort: Haus kirchlicher Dienste, Hannover

Es handelt sich um eine Kooperationsveranstaltung des Zentrum für Seelsorge und Beratung mit dem Landesjugendpfarramt im Haus kirchlicher Dienste

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In einem Boot auf der Suche nach der eigenen Rolle im Pfarramt, persönlicher Spiritualität und notwendiger Life-Work-Balance

Gerade im Pfarramt angekommen kann die Fülle der neuen Anforderungen und Erwartungen begeistern, aber einen auch geradezu erschlagen. Zeit zur Selbstreflexion ist knapp, aber umso wichtiger auf dem Weg zur persönlichen Ausgestaltung der pfarramtlichen Rolle. Wie gehe ich um mit dem Verhältnis von privat und dienstlich in der Gemeinde? Wie gestalte ich das Leben im Pfarrhaus? Wie finde ich in die Leitungsrolle hinein und lerne ich mich selber zu leiten? Wie kann ich meine Spiritualität im Arbeitsalltag gestalten?

Die Insel Borkum erscheint uns als der richtige Ort, um diese und andere Fragen, die uns beschäftigen, miteinander zu erkunden und zu bearbeiten.

Zielgruppe: Pastorinnen und Pastoren, die seit einigen Monaten bis zu fünf Jahren im Gemeindepfarramt sind.

Leitung : Silke Kragt, Pastorin, Pastoralpsychologische Beraterin, Lehrsupervisorin (DGfP) und Coach, Sprengel Hildesheim- Göttingen (ZfSB)
Reina van Dieken, Pastorin, Pastoralpsychologische Beraterin, Lehrsupervisorin (DGfP) und Coach, Sprengel Ostfriesland-Ems (ZfSB)
Michael Thon, Pastor, Pastoralpsychologischer Berater, Lehrsupervisor (DGfP) und Coach, Sprengel Lüneburg (ZfSB)

Beginn: Montag

Ende: Freitag

Ort: Haus Blinkfüer, Insel Borkum

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Leiten und Rolle im Pfarramt

Die Erfahrungen in den ersten Dienstjahren sind prägend für den weiteren Berufsweg. Dieses Grundmodul soll den Raum öffnen, die eigene Rollenwahrnehmung und das eigene Leitungsverhalten zu reflektieren.

Wie sehen Sie Ihre bisherigen Erfahrungen mit der neuen Berufsrolle unter einer Entwicklungsperspektive: Womit sind Sie zufrieden? Was wollen Sie gern verändern? In der persönlichen Ausgestaltung der eigenen Rolle liegt großes Potential, um an der beruflichen Wirksamkeit zu arbeiten.

Zur Rolle des Leitungshandelns gehören die Jahresgespräche. Dies sind vertrauliche Gespräche zwischen einem Mitarbeiter oder einer Mitarbeiterin und der zuständigen Leitungsperson. Die Jahresgespräche vermitteln Wertschätzung und tragen dazu bei, die Gaben von Mitarbeitenden zu entdecken, zu fördern und zu entwickeln. Sie sollen zielorientiertes Arbeiten erleichtern und die dienstliche Kommunikation verbessern.

Sie haben in diesem Kurs die Möglichkeit, den Jahresgesprächsschein zu erwerben, der Sie berechtigt, Mitarbeitergespräche zu führen.

Leitung: Pastor Dr. Claas Cordemann

Referent*innen:
Arbeitsstelle für Personalberatung und Personalentwicklung:

Pastor Tilman Kingreen, Supervisor und Ausbilder (DGfP/GwG)
Pastorin Claudia Schubert, Coach und Supervisorin (DGfP/GwG)

Trainer*in für Jahresgespräche:
Kay Oppermann, Pastor, Leiter der Digitalen Agentur der EMA, Hannover
Gudrun Germershausen, Referentin für Gemeindeberatung und Organisationsentwicklung (GB/OE), HkD Hannover

Beginn: Montag, 15.00 Uhr

Ende: Freitag, 13.00 Uhr

Ort: Lutherheim Springe

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Potenziale, Begabungen und Sehnsüchte aufspüren und erleben

Eigene Träume, Begabungen und Potenziale nicht zu leben oder nicht auszuschöpfen kann verschiedene Gründe haben. Manchmal fehlt es an Mut, oft hindern uns die Alltagsroutinen.

In diesem Seminar erhalten Sehnsüchte ihre ›Bühne‹. Ganz gleich, ob es um die geplante Verwirklichung konkreter beruflicher oder privater Ziele und Visionen geht oder auch einfach darum, freier, froher und erfüllter zu leben. In der ›Surplus-Realität‹ der psychodramatischen Bühne können im geschützten Rahmen neue Möglichkeiten fernab von den Begrenzungen der Realität entdeckt werden. Das körperliche und emotionale Erleben und Spüren der eigenen Potenziale in einer ›Als-ob-Situation‹ verhilft zu mehr Klarheit. Damit erhöhen sich die Chancen, der Realisierung eigener Wünsche im Alltag näher zu kommen.

Gearbeitet wird mit Impulsfragen und reflektierenden Gesprächen sowie mit Aufstellungen, Symbolarbeiten und szenischem Spiel vor dem Hintergrund einer psychodramatischen und wertschätzenden Haltung und Lehre nach Jakob Levi Moreno.

Das Seminar ist auch offen für Interessierte ausgeschrieben – siehe: www.ev-bildungszentrum

Leitung: Inge-Marlen Ropers,

Pädagogische Verantwortung: Frank Biehl, Ev. Theologe, Politikwissenschaftler (M.A.), Personalentwickler (M.A.), Systemischer Supervisor (SG),Pädagogischer Mitarbeiter des Ev. Bildungszentrums Bad Bederkesa
Inge-Marlen Ropers, Psychodramaleiterin DFP, Supervisorin/Coach DGSv

Beginn: Freitag, 17.00 Uhr

Ende: Sonntag, 13.00 Uhr

Ort: Ev. Bildungszentrum Bad Bederkesa

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Schweigetage in Gemeinschaft

Was hilft, wenn das Vertrauen auf Gott zerbrechlich wird? Im Psalm 73 sagt ein Mensch: „Dennoch bleibe ich stets an dir, denn du hältst mich bei meiner rechten Hand“. | Schweigetage in Gemeinschaft bieten Raum, um der Kraft dieses „Dennoch“ nachzuspüren.

Die Tage sind geprägt vom durchgehenden Schweigen, den Tagzeitengebeten in der Kirche, dem Abendmahl, Übungen zur Körperwahrnehmung und dem täglichen Gespräch mit dem/der geistlichen Begleiter*in. Der persönliche Weg wird von den Impulsen in der Gruppe ergänzt und unterstützt. Dieses Angebot ist auch (aber nicht nur) für Menschen geeignet, die wenig Erfahrung mit dem Schweigen haben.

Voraussetzungen: Erste Erfahrungen mit persönlichem Gebet und Meditation, psychische Stabilität, Bereitschaft und Offenheit, sich mit dem eigenen Weg auf die Begleitung durch die Gemeinschaft einzulassen. Eine verkürzte Teilnahme ist nicht möglich. Am Kurs nehmen auch Nicht-Hauptamtliche teil.

Leitung: Dr. Silke Harms, Regina Gerlach-Feilen,
Brigitte Hirschmann, Stefan Schmidt

Beginn: Montag, 18 Uhr

Ende: Sonntag, 13.30 Uhr

Ort: Geistliches Zentrum Kloster Bursfelde

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